Geschäftsführender Vorstand besucht LIGNA 2017 in Hannover

DFUV – Geschäftsführung trifft sich auf der Ligna     

Angenehmes mit Nützlichem verbinden, manchmal gelingt das doch prima. Der Geschäftsführende Vorstand des DFUV traf sich am 23. Mai auf der LIGNA zur ersten gemeinsamen Besprechung nach der Wahl in Erfurt diesmal weit im Norden, in Hannover. Es blieb früh morgens Zeit zu einem beschaulichen Messekurzrundgang und nach der Beratung auch noch die Möglichkeit zu diversen Gesprächen mit Verbandskollegen im bestens vorbereiteten Branchentreff.

Grundsätzlich stand die Aufgabenverteilung für die neue Legislaturperiode an. Wer übernimmt welche Gremien, wer ist Ansprechpartner für Partnerverbände, Institutionen etc. Ein Update sozusagen, welches für die reibungslose Fortführung der erfolgreichen Verbandsarbeit in der seit 2013 neuen Struktur unerlässlich ist. Zentral ist für den DFUV der soziale Aspekt der Waldarbeit. Themen wie Aus-/Fortbildung, lebenswertes Arbeitsumfeld, sichere Perspektiven im ländlichen Raum, alles Details, die nach Ansicht der Vorstände des DFUV in den letzten Jahren gegenüber anderen Aspekten das Nachsehen hatten. Geht es unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Unternehmen gut, geht es auch uns gut. Geht es uns als Forstunternehmen gut, kann die Forstbranche auch hoffnungsfroh für eine innovative Zukunft im Wald bereit sein. Das sollte ein Tenor des Verbandes sein.

Dazu wird in den kommenden 12 Monaten im gemeinsamen Austausch mit den Landesverbänden und mit den Partnersäulen im Verband ein Fahrplan entwickelt. Auf jeden Fall ist sich der Verband seiner wachsenden Bedeutung bei der Beurteilung der Forstwirtschaft im gesellschaftlichen Kontext bewusst und will diesen auch entschieden gestalten. Dazu wird es auch ein Medienkonzept geben, denn Gutes tun reicht heut lang nicht mehr aus. Rede darüber – eine Phrase die bisher nur zu wenig beachtet wurde.

Miteinander reden, scheint ein wichtiger Punkt generell zu sein. Im Nachgang wurden die Erfahrungen in der Entwicklung nach dem KWF Merkblatt Nr. 20 gemeinsam mit Landesverbänden und dem VdAW besprochen. Auch ein alter Bekannter saß mit am Tisch freute sich sichtlich über das Wiedersehen, wie übrigens alle Tischnachbarn. Walter Raskop, der Pfälzer war wieder da und lud dann gleich auch zu sich ein, zum Reden selbstverständlich.

Dr. Michael Sachse

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