Bitte auch im Wald Fakten – statt Märchen !

Wissenschaft – statt – Wohlleben!

Vielleicht hat jemand den Beitrag im Deutschen Fernsehen unter der Rubrik „Hart aber Fair“ mitverfolgt. Ein äußerst spannender Beitrag, der die unterschiedlichen Sichtweisen auf unseren Wald aufgezeigt hat. Für die Waldbesitzer und uns hat Prinz Salm Salm sehr gut vorbereitet Stellung bezogen. Als Gegenpart hat der Förster Peter Wohlleben ein völlig verzerrtes Bild unseres Waldes wiedergegeben. Vielleicht können Sie den Beitrag aus der Vidothek nochmals aufrufen und ansehen. Es geht nun darum, das Bild in der Öffentlichkeit wieder gerade zu rücken.

Diese unterschiedlichen Sichtweisen haben dazu geführt, dass eine Petition an die überregionalen Tageszeitungen und Rundfunkanstalten aus der Taufe gehoben wurde. Mit Ihrer Unterzeichnung helfen Sie mit, dass der Wald das bleibt, was er bisher für uns war – unser Arbeitsplatz.

Unterzeichnen Sie bitte alle diese Petition – ich habe gerade unterschrieben!

https://www.openpetition.de/petition/online/auch-im-wald-fakten-statt-maerchen-wissenschaft-statt-wohlleben

5 Kommentare

  1. Michael Sachse

    Eins vorneweg, man sollte sich zweifelsohne der Petition anschließen, wenn man nur noch ein letzten Funken Glaube an den Vorrang von Fakten in der Praxis hat.
    Aber, hält uns Wohlleben nicht den Spiegel der Gesellschaft vor? Was zählen Fakten? Es geht um Stimmungen, um gefühlte Wahrheiten, um Mehrheiten in der Meinung. Kein Wunder, dass in einer urbanisierten Welt der esspressoschlürfende Großstädter sich den ländlichen Raum schönredet. Sollte Wohlleben tatsächlich glauben, dass die Dinge, die er als absolute Neuheiten der Wissenschaft verkauft (und dann noch aus den USA, als wenn das den Wahrheitsgehalt untermauert) neu und wahr sind? Dann muss er mindestens in seiner Ausbildung die ein oder andere Vorlesung verschlafen haben. Aber er verkauft die Bücher sicher gut! Wen interessieren da schon Wahrheiten?

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    1. Norbert Harrer

      Seine Bücher verkaufen sich auch vor allem deshalb so gut, weil die Naturschutzverbrecher a Entschuldigung ich meinte natürlich Naturschutzverbände in großen Stil Bücher aufgekauft haben und an ihre Mitglieder usw verteilt haben

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  2. Herbert Körner (Beitrags-Autor)

    Die Studentengruppe des BDF meldet am 6. Februar 2017: Das Forstrevier Hümmel (Forstrevier des Buchautors und Förster Peter Wohlleben) ist frei! Die neue Ausschreibung der Stelle laufe bereits. Es wird befürchtet, dass es massive fachliche Mängel und Rückstände im Revier gibt. Man sucht dafür einen Profi!

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  3. Ralf Dreeke

    Tja – und die Geschichte geht weiter. Falls jemand den neuesten FOCUS gelesen hat: mal wieder hat jemand über den Wald geschrieben, der überhaupt keine Ahnung vom Wald hat. Ich habe mal solche Presseartikel in den letzten 12 Monaten gesammelt, die mir so in die Finger kamen“. Alle nach nach dem gleichen Schema: romantisch verklärt, kein Zusammenhang zwischen regionaler Holzernte und regionalem Holzgebraucht, sachlich in vielen Dingen fehlerhaft („4-beiniger Harvester“). Wenn man dann mal nachschaut, wer solche Artikel schreibt, sind das häufig „Auftragsjournalisten“.
    Beispiel aus dem FOCUS: es wird richtigerweise geschrieben, dass mehr Holz nachwächst als geerntet wird, aber auf der nächsten Seite wird darüber „berichtet“, das nach dem Waldsterben die „nächste Katastrophe droht: Holz ist begehrt und 60% des GERODETEN Holzes wird verbrannt !“. Das Wort „gerodet“ erzeugt sofort doch eine extrem negative Stimmung – hat der Knabe nicht mitbekommen, dass in Deutschland nicht GERODET wird (außer für Solar- und Windparks !). Kauft euch den FOCUS und schreibt einen kurzen Leserbrief (geht per Internet) – sonst glaubt auch die Redaktion irgendwann so ein Müll.

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  4. Christof Oldenburg

    verehrte Kollegen, die causa Wohlleben zeigt doch nur die – gelinde gesagt – deutlich verbesserungswürdige forstliche Öffentlichkeitsarbeit. Seit Jahren schafft es die Forstwirtschaft nicht, Ihre Anliegen der (nicht forstlichen) Öffentlichkeit plausibel zu machen. Statt dessen erzählt z. B. in der ProWald ein Förster anderen Förstern, dass Förster gute Arbeit machen. Aber wer liest es denn? Warum schaffen wir es nicht in Spiegel, Süddeutsche und Co?
    Auch ich kann an den Ausführungen von Herrn Wohlleben nichts fundiertes finden. Aber mit einer Petition dagegen vorzugehen zeigt nur, wie es um unsere Öffentlichkeitsarbeit bestellt ist. Man betrachte sich nur die Verbändevielfalt im Bereich Forst und Holz. Da wollen nicht alle Verbände dasselbe, mit „Einer Stimme sprechen“ wird es meist nichts, Beispiel stoffliche versus energetische Holznutzung. Ich empfehle, in der Ö-Arbeit Medienprofis einzusetzen – und keine Förster bzw. diese nur als fachliche Berater.

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